StartseiteEnergieberatungFördermittelGebäudesanierungEnergieausweiseThermografie, Blower-DoorReferenzobjekte

Energieberatung:

Gebäudehülle

Fassadendämmung

Fenster

Kellerdecke

Dach - Satteldach

Oberste Geschoßdecke

Wärmebrücken

Rollladenkasten

Balkon

---------------------------------------------

Anlagentechnik

Wärmepumpen

Geothermie-Bohrung

Pellets

Solar, Thermie & PV

Micro-BHKW

Lüftung

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

Vergleich: KfW - EnEV 2009/2007

Die heute noch übliche und gebräuchliche Lüftung über Stoß- und Querlüftung reicht in einigen Gebäuden nicht aus, um die anfallende Feuchtigkeit zu beseitigen. Im vermieteten Bereich entstehen immer wieder Schimmelproblematiken, die durch nicht ausreichende Lüftung und Beheizung entstehen. Ein Streit entsteht dann bei der Regulierung der Kosten zwischen Mieter und Vermieter. Deshalb sollten Lüftungskonzepte mit zu einer umfassenden energetischen Sanierung hinzu gezogen werden.

Hierbei unterscheidet man zwischen zentraslen und dezentralen Lüftungsanlagen.

Zentrale Lüftungsanlagen

Dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Diese Lüftungsgeräte werden direkt in die Außenwand montiert. Hier ist eine Wandstärke zwischen 30-50 cm als Variable Länge möglich.

Innerhalb der gedämmten Rohrhülse von einem Durchmesser von 160 mm befindet sich ein Keramik-Wärmetauscher, der eine Wärmerückgewinnung bis zu 90% ermöglicht. Der eingebaute Ventilator läuft äußerst ruhig mit einer sehr geringen Leistungsaufnahme zwischen 1-3 Watt. Die Filtereinheit kann einfach und bequem über das innere Gitter gewechselt werden.

Die Lüfter können in 3 verschiedenen Grundstufen geschaltet werden:

Die Wirkungsweise des Lüfters erfolgt über eine Querlüftung. Mindestens zwei Lüfter laufen jeweils als Paar zusammen, das heißt ein Lüfter auf der Fassadenseite führt feuchte Luft ab, und erwärmt dabei den Keramik-Speicher, während auf der gegenüberliegenden Fassadenseite kalte und trockene Luft angesaugt wird, die über den Keramik-Kern erwärmt wird. Nach ca. 70 Sekunden wechseln sich die Saug- und Druckrichtungen der beiden Ventilatoren. Die verbindenden Türelemente sind mit geeigneten Gittern oder Türunterschnitten zu versehen. Ein ständiger Feuchteaustausch ist somit gewährleistet.

Für eine ca. 80 m² große Wohnung werden 4 Ventilatoren vorgesehen, eine genaue Auslegung erfolgt jeweils individuell auf die zu sanierende Wohnung, bzw. auf das Gebäude.

Zusätzlich können die Lüfter mit einem feuchtegeführten Fühler geschaltet werden, sodass eine optimale Raumfeuchte auch ohne Eingreifen des Nutzers gewährleistet wird.

Als optische Aufwertung können die Ausblasgitter und Ansaugungsgitter in einer Edelstahlausführung erstellt werden, die eine Fassadengestaltung bei einer Sanierung nochmals aufwerten.