Mit einer Holzpellets-Heizung wird Wärme für die Warmwasser-Aufbereitung und die Heizung erzeugt. Über eine Holzpellets-Transportschnecke oder ein Vakuum-Saugsystem werden die Holzpellets vollautomatisch dem Brenner zugeführt. Eine Kombination mit thermischer Solar-anlage und großem Kombi-Solarspeicher (Pufferspeicher) bietet sich Idealerweise an. Die Lagerung der Holzpellets erfolgt in einem separaten trockenen Vorratsraum, dieser kann beim Austausch einer Ölheizung der Platz vom alten Öltank sein. Für ein Einfamilienhaus mit 160 qm Fläche und 10 kW Heizlast wird ein Raum in der Größenordnung 3 x 2 m benötigt, so dass ein nutzbarer Rauminhalt für die Holzpellets von ungefähr 9 m3 vorhanden sein sollte (1 kW Heizlast = ca. 0,9 m3 Lagerraum). In diesem Vorratsraum können ca. 6 Tonnen Pellets untergebracht werden. 6 Tonnen Holzpellets entsprechen etwa dem Energiegehalt von 3.000 Liter Heizöl.
Die Investitionskosten für eine Holzpellets-Heizung zur Wärme-erzeugung liegen bei Zentralheizungssystemen höher als bei Ölkesseln. Die Holzpellets-Preise schwanken zwischen 180 und 200 Euro je Tonne. Damit sind die langfristigen Heizkosten günstiger als bei Öl und Gas. Der Verbraucher profitiert dabei von der Befreiung der Ökosteuer und dem geringeren Mehrwert-steuersatz von derzeit 7%. Die Förderung beträgt zurzeit 2.500 € Zuschuss durch das BAFA
Holzpellets-Heizungen werden staatlich gefördert. Die Wirtschaftlichkeit einer Holzpellets-Heizung ist von zahlreichen Faktoren (Höhe der Investitionskosten, Zuschüsse, Finanzierung, zukünftige Entwicklung der Öl- und Gaspreise) abhängig. Allerdings hat man einen umweltfreundlichen, heimischen Brennstoff und ist unabhängig von den großen Preisschwankungen auf den Öl- und Gasmärkten.





