Photovoltaik, Solartechnik zur Stromgewinnung
Bei der Photovoltaik (PV) entsteht durch die Dach-Module Gleichstrom, der durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird. Dieser wird im Normalfall in das öffentliche Netz eingespeist. Durch das EEG (Energie-Einspeise-Gesetz) ist es möglich, eine Vergütung von ca. 25,01 €/kWh über einen festgesetzten Zeitrahmen von 20 Jahren zu erhalten. Größe und Leistung der PV-Anlage richten sich vor allem nach der zur Verfügung stehenden Dachfläche und der Ausrichtung der Module zur Sonne, die in einem Dach-Winkel von 20-50°, und möglichst in Richtung Süden ausgerichtet werden sollten. Eine PV-Anlage mit einer Leistung von 1,0 Kilowatt-peak (kWp) hat je nach Wirkungsgrad der Anlage einen Flächenbedarf von ca. 8 – 12 m⊃2;. Die Kosten für ein kWp liegen bei ca. 3.000 €. Eine durchschnittliche Anlage im Privatbereich liegt bei ca. 3 – 5 kWp. Die PV-Module bestehen aus mono- oder polykristallinem Silizium mit einem Wirkungsgrad von ca. 12-15%.
Solarthermie, Solartechnik zur Warmwassergewinnung
Bei der Solarthermie wird warmes Wasser für die Brauchwassererwärmung oder Heizungs-unterstützung erzeugt. Man unterscheidet bei den Kollektoren zwischen Röhren- und Flachkollek-toren. Bei der Planung einer Solaranlage ist die Ausrichtung und Neigung der Kollektoren für die Leistungsfähigkeit der Anlage entscheidend. Je nach Nutzerverhalten und Personenanzahl sind für ein EFH 2 - 3 Kollektoren für die Warmwasserbereitung erforderlich. Für eine zusätzliche Heizungs-unterstützung sind 10 – 12 qm einzuplanen. Die System-Kosten liegen z.B. für die Warmwasserbereitung mit 3 Flächenkollektoren, Regelstation, Speicher und Einbau bei ca. 7.000 – 9.000 €.





